Glaubenszeugnisse

Jesus sagt: „Bittet und es wird euch gegeben, sucht und ihr werdet finden, klopft an und es wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt, wer sucht, der findet, und wer anklopft, dem wird geöffnet.(Lk 11,9-10)

Sich als Christen gegenseitig Zeugnis zu geben von persönlichen Erfahrungen mit Gott, von Gebetserhörungen und den kleinen und großen Wundern im Alltag ermutigt und stärkt im Glauben. Wie unzählige Christen haben auch wir diese Erfahrung schon gemacht und möchten unsere Freude darüber mit Ihnen teilen.
Sie sind herzlich eingeladen, sich aktiv daran zu beteiligen, dass diese Seite wächst und andern hilft, Christus (besser) kennenzulernen.
Sehr gern können Sie dazu unser Kontaktformular nutzen Kontakte
oder auch den Anmeldezettel, der dem Rosenkranz unserer Gebetsaktion beigelegt ist. Aktionen
Bitte erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen mit Gott!


2019-05 | behütet
Ich hatte dieser Tage mein Handy verloren und wenig Hoffnung, selbiges wiederzubekommen. An diesem Tag hatte ich zwei Unfälle mit zwei verschiedenen Bussen ohne irgendeinen Schaden für die anderen Businsassen und mich.
Trotz Fehlschlägen einer versuchten Ortung meines Handys ist mein Handy einem ehrlichen Finder in die Hände gefallen, alldieweil ich in der Hülle einen vorgedruckten Spendenüberweisungsbeleg stecken hatte.


2019-05 | Selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ (Lk.1,45)
Als ich vor einiger Zeit in einem anderen Zusammenhang Zeugnis geben sollte, stand ich neben einem Kreuz und ich begann: Nur durch dieses Kreuz und Gottes Gnade ist es möglich, dass ich heute hier stehe. So beginne ich auch hier – Jesus Christus, meinen Heiland zu ehren.
Ich war immer ein gläubiges Kind gewesen. Durch viele Etappen führte mich die Mutter Gottes an ihrer Hand. So bekam ich vor vielen Jahren dieses Zitat meines Impulses zugesprochen, was sich dann mehrmals wiederholte und mir tief ins Herz ging. Dazu nun mehr.
Als ich im jugendlichen Alter war, wurde ich von meinem Gitarrenlehrer missbraucht. Ich schämte mich und traute mich nicht, mich irgendjemandem in meinem kleinen Heimatort – und schon gar nicht meiner Familie anzuvertrauen. Ganz geschickt ging mein Lehrer vor und als braves Mädchen hatte ich nicht gelernt, mich gegen Erwachsene zu wehren. Ich litt, hatte Angst und aß immer weniger. Irgendwann merkte dann doch meine Mutter, dass ich nicht mehr das Instrument zur Hand nehmen wollte – ein Ekel überkam+ mich dabei. Der Lehrer wurde von meiner Mutter zur Rede gestellt, aber für mich war nichts mehr wie sonst. Ich wurde damit nicht fertig, wurde magersüchtig und geriet so in den Teufelskreis der Sucht, die aus Lüge und Selbstmord auf Raten bestand. Es folgten Jahre im Krankenhaus.
Ohne dass ich es merkte, hatte Gott mich aber auch in dieser Zeit nicht vergessen. Während der ganzen Zeit habe ich gebetet, ging zur Kirche, lernte die CE in Luxemburg kennen, .. aber das Fleisch war schwach. Immer wieder fiel ich zurück. Irgendwann gaben die Ärzte mich auf. Nun war ich am Ende – Weinend lief ich mit meinem Infusionsständer in die Krankenhauskapelle, ein Gang, den ich jeden Tag machte, aber dieser Tag war besonders.
SELIG, DIE GEGLAUBT HAT, DASS SICH ERFÜLLT, WAS DER HERR IHR SAGEN LIESS
Ich eilte zum Kreuz und fiel vor dem Kreuz zu Boden. Ich weinte und schrie: „Wenn Du mir hilfst, gebe ich Dir mein Leben.“ (ein Satz, an den mich Jesus bis heute immer wieder erinnert..) Dann – spürte ich auf einmal, wie Jesu Liebe mich durch und durch durchfloss und meine Schmerzenstränen wurden zu Freudentränen – Nie hatte ich so eine Liebe gespürt. Ich kann es nicht in Worte fassen… Ich bat Gott um Verzeihung, hielt Ihm meine ganzen Schmerzen hin und erfuhr Seine Barmherzigkeit in vollem Maße. Die Liebe, die ich da gespürt hatte, hatte mich völlig auf den Kopf gestellt. Ich wollte nur noch in Seiner Liebe sein, alles andere wurde für mich unwichtig.
Neu anfangen, meine Eltern um Verzeihung bitten für all das, was ich ihnen in dieser Zeit angetan hatte, …ich wollte die Welt umarmen und ihr von Jesu Liebe erzählen. Was ich aber vergessen hatte, war, dass meine Umgebung mir nicht mehr traute, so oft hatte ich sie hintergangen, verletzt, belogen.. Ich musste meinen Eltern und der Familie Zeit geben, wieder Vertrauen zu fassen.
Gott hatte Seine Hand nie von mir gelassen. Er hatte auch in der Zeit meine Eltern, besonders meine Mutter näher zu sich geführt. Begleitet durch das mächtige und treue Gebet eines Priesters und vieler aus der Herberge Gottes und das Fasten meiner Mutter, schafften wir es gemeinsam die Anfechtungen zu meistern. Immer wieder stellten wir uns neu unter das Heilige und Kostbare Blut Jesu Christi.
SELIG, DIE GEGLAUBT HAT, DASS SICH ERFÜLLT, WAS DER HERR IHR SAGEN LIESS
Nach einigen Jahren konnte ich mein Abitur nachholen und studieren gehen. Auch da hatte Gott mir Türen geöffnet. Der schwerste Schritt kam aber noch….Ich spürte, dass ich meinem Lehrer verzeihen sollte. Er war aus Haiti und daher dunkelhäutig. Ich wollte als Krankenschwester die Patienten lieben und Jesus in ihnen erkennen, dabei wollte ich aber keine Angst vor dunkelhäutigen Männern haben. Es war ein sehr langer schmerzhafter Prozess. Immer wieder konnte ich Gott nur meine Sehnsucht hinhalten und ihm sagen: “Herr, Du hast mich Deine ganze Liebe und Barmherzigkeit spüren lassen. Du bist für mich gestorben und auferstanden – Hast mich erlöst! Ich danke Dir. Nun bitte ich Dich. Ich kann nicht verzeihen, aber verzeihe Du, segne ihn, segne mich und hilf mir, ihm verzeihen zu können, so wie Du mir verziehen hast.“ Dieses Gebet sprach ich immer wieder unter Tränen mit großem Schmerz, aber von ganzem Herzen.
Irgendwann war es dann soweit…Jesus schenkte mir eine kurze Begegnung mit meinem Lehrer, dabei konnte ich ihm in die Augen schauen und hatte ein ruhiges Herz, da wusste ich …Gott hatte mein Gebet erhört. Nun erfüllte mich tiefer Frieden. Lob und Preis sei Gott.
SELIG, DIE GEGLAUBT HAT, DASS SICH ERFÜLLT, WAS DER HERR IHR SAGEN LIESS
Am Anfang meiner Krankheit musste ich Hormone nehmen, um meinen Zyklus wieder in Ordnung zu kriegen. Irgendwann sprach mich ein Arzt an und meinte, ich solle doch aufhören, diesen künstlichen Kram zu nehmen. Wenn die Seele wieder in Ordnung wäre, würde das auch wieder in Ordnung kommen. Das hat mich sehr tief getroffen, ich wollte schließlich heiraten und Kinder kriegen. So warf ich bewusst voller Vertrauen die Hormone in den Mülleimer …und auch da kann ich sagen: Gott schenkte mir drei wunderbare Mädchen! Dieses Bewusstsein erfüllt mich täglich mit Dankbarkeit!
Ich schreibe dies hier voller Freude und Dankbarkeit und möchte Mut machen. Manchmal führt unser Leben krumme Wege, wir fallen…immer wieder.. und begegnen Problemen,….. ich und ihr wahrscheinlich auch. Aber zögern wir nicht, ihm, unserem Heiland diese Sorgen zu geben, stellen wir Christus in die Mitte unseres Lebens, denn ER ist größer als unsere Sorgen und durch Seine Liebe und Barmherzigkeit kann Er alles verwandeln! ER steht mit offenen Armen da und wartet auf uns.
Die Kirche schenkt uns das Sakrament der Liebe und Danksagung – die Eucharistie – und der Barmherzigkeit – die Beichte. Wieviel Menschen dürften Heilung erfahren, wenn sie diese Sakramente nutzen würden. Ich glaube fest, dass es unsere Aufgabe ist, diese Schätze der Kirche wieder den Menschen zu verkünden, das Wort Gottes zu lesen, zu beten und die Freude an einer lebendigen Beziehung zu Christus, die dann in uns wächst, weiterzugeben. Dadurch, dass wir den Blick abwenden von unseren Sorgen und auf Ihn schauen – Ihn voll Vertrauen loben und preisen, werden wir frei und froh. Das ist ein volles Programm und manches gelingt erst nach und nach. Aber Gott kennt ja unsere Herzen und unsere Sehnsucht. Und vor allem ..was mich immer wieder neu staunen lässt…gerade unsere Schwächen, durch die wir gegangen sind, will Er gebrauchen, damit wir anderen helfen können. Nichts ist bei Ihm verloren, wenn wir es Ihm geben. Ich bin so dankbar für das Leben, das Er mir geschenkt hat, es ist alles Teil Seines Liebesplanes für mich und ohne das, wäre ich nicht zu dem geworden, was ich bin.
LOB UND PREIS SEI GOTT! AMEN!


2019-04 | Segen
Wir hatten in der Familie, besonders mit meiner Schwester, viel Streit; Eifersucht herrschte unter uns. Darunter litten auch die Enkelkinder.In meinem Leid darüber habe ich angefangen, meine Schwester zu segnen und mich mit den Enkelkindern nur noch über Gutes von ihr zu unterhalten. Gott sei Dank, ist es dadurch besser geworden.


2019-03 | Hoffnung
Ich bin Aramäer, 32, verheiratet und werde, wenn der gute Gott so will, im Juli diesen Jahres mit unserem zweiten Kind gesegnet. Meine Tochter feiert im April ihren zweiten Geburtstag. Meine Frau und ich sprechen und beten beide aramäisch und versuchen so gut es geht, unser Leben nach Gott und dem Evangelium auszurichten.
Zurzeit durchlebe ich eine wahre Glaubenskrise und tiefe Verunsicherung. Bitte beten sie für mich! Ich werde liebend gerne und oft ihre Homepage besuchen und wie mir scheint ist das die Medizin, die der göttliche Arzt meiner kranken Seele darreicht, damit sie wieder heil wird. Danke vielmals..


2019-03 | Der heilige Antonius hilft
Ich kann nicht mehr zählen, wie oft der hl. Antonius von Padua mit beim Suchen oder Wiederfinden eines Gegenstandes geholfen hat.
Besonders hat es mich berührt, dass meine Tochter an seinem Gedenktag kirchlich geheiratet hat.
Ich verspreche ihm eine oder mehrere Kerzen für die Muttergottes und dann schlägt er mir nichts ab.


2019-02 | Meine Erfahrungen mit dem Rosenkranzgebet
Angeleitet durch meine fromme Mutter, begonnen in der Jugendzeit mit – freiwillig – einmal täglich einem „Gegrüßet seist du, Maria“ (30 Sekunden) zu ihrer Ehre, auch für verschiedene Anliegen.
Später betete ich dann zwei „Ave Maria“ täglich, irgedwann ein ganzes Gesätz (fast täglich, nur 5 Minuten).
Was erfuhr ich durch dieses Beten?
– erst einmal ….. nichts,
– im weiteren Verlauf ….. nichts,
– und später (eine Zeit lang) ….. nichts.
Ich betete weiter, später dann zwei Gesätze,oft beim Autofahren, dann drei, vier, fünf Gesätze in unregelmäßigen Abständen.
Auf einmal spürte ich: .. es tut mir gut.
Irgendwann – plötzlich – spürte ich eine wachsenden Liebe zu diesem Gebet, zur Mutter Gottes, zu Christus, zum römisch-katholischen Glauben/ zur Kirche.
Dann las ich die Geschichte von den Erscheinungen der Mutter Gottes in Fatima 1917, von ihrer Bitte an die drei Seherkinder:… „Betet viel, betet täglich den Rosenkranz!“ – Diese Weisung übernahm ich gerne.
Ich begann damit, täglich, zuerst nicht alle 5 Gesätze, später dann den ganzen Rosenkranz. – Zu Beginn war es mühsam, aber es gelang nach einiger Zeit immer besser, immer zufriedener.
Auf einmal fiel mir das Beten insgesamt leichter, auch andere Gebete. Dadurch erfuhr ich mehr Zuversicht, mehr Kraft für den Alltag.
Und wenn ich den Rosenkranz mal nicht betete, ihn aussetzte – aus welchen Gründen auch immer – fehlte mir dann das inzwischen so lieb gewordene Gebet. Wieder neu beginnend – beharrlich und geduldig, im festen Vertrauen auf die Wirksamkeit dieses Gebetes – spürte ich:
– Veränderungen, Verbesserungen meines Glaubens in kleinen Schritten,
– Fehler aus der Vergangenheit erkannte ich als Sünden, sie anzuerkennen fiel zunächst schwer; mit einer aufrichtigen Beichte erfuhr ich eine innere Befreiung und neue Kraft für alle Alltagssorgen,
– ich erfuhr ein besseres Verständnis zur Amtskirche,
– ich erkannte die Notwendigkeit ständiger Glaubensweiterbildung, um „zu kennen, was ich glaube“ (Papst Benedikt XVI); immer tiefer erkannte ich auch den Wert der Eucharistie/ der Hl. Messe, der Sakramente (u. a. Beichte),
– mehr Zuversicht bei Enttäuschungen und Misserfolgen, auch bei Sorgen, Schmerz und Leidbewältigung,
– (unangenehme) Alltagspflichten anzunehmen fällt mir „leichter“,
– auch mehr Weitblick für politische, gesellschaftliche, religiöse und kirchliche Entwicklungen stellte sich ein,
– durch beharrliches Beten spürte ich das Wirken des Hl. Geistes.
Hilft Rosenkranzbeten?
Einfach anfangen, ihn beten, geduldig, mit Vertrauen, mit langem Atem durchhalten, … und sich überraschen lassen.
Ein jeder erfährt dann ungeahnte neue Zuversicht, neuen Lebensmut und – „neue Freude am Glauben“.
Halleluja!


2019-02 | Gemeinsam treu im Gebet
Mit einer lieben Mitschwester bin ich morgens um halb neun telefonisch verabredet. Wir beten zusammen den Rosenkranz am Telefon. Sollte es mal passieren, dass der eine es vergisst, meldet sich immer der andere. So einfach stärken wir uns gegenseitig im Gebet!
Ich möchte alle ermutigen, die sich beim Beten alleine fühlen, sich mit jemandem zu verabreden zum gemeinsamen Gebet.


2019-01 | „Grünes Licht“
Seit meiner Scheidung hatten mein Mann und ich viele Jahre lang keinen Kontakt miteinander. Aus Anlass eines Ehejubiläums bat ich Gott, mir einzugeben, ob ich meinem Mann schreiben sollte. Es verging eine geraume Zeit ohne Antwort auf mein Gebet.
Als ich einmal wieder im Kloster der Schwestern von Bethlehem in Belgien war und am letzten Tag meines Aufenthaltes Christus im Tabernakel à Dieu sagte, wiederholte ich nochmals meine Bitte – zugegeben etwas enttäuscht wegen Seines Schweigens.
Bei meiner letzten Kniebeuge bemerkte ich einen grün schimmernden Lichtstrahl, der vom Tabernakel ausging. Ich sah genauer hin: nirgends war eine solche Lichtquelle, ich war allein in der Kapelle, in der es nur weiße Wände, Decken und Fliesen gab.
So also, liebevoll lächelnd, gab mir der Herr „grünes Licht“ für mein Vorhaben!


2018-11 | Jesus trägt durch schwere Zeiten
Ich bin 62 Jahre alt und von Beruf Krankenpfleger. Ich bin mit meiner Frau 15 Jahre verheiratet. Sie leidet seit 25 Jahren an Multipler Sklerose. Es ist eine chronische Erkrankung, die Jahr für Jahr schlechter wird. Es ist sowohl die physische als auch die psychische Entwicklung damit gemeint.
Da ich voll berufstätig bin und sie zu pflegen habe, komme ich schnell an meine Grenzen. Zweimal war ich in den letzten Jahren schon wegen Burn-out zur Kur. Ich weiß nie, wie sie am nächsten Tag ist. Freunde werden auch schon weniger, aber die, die bleiben sind echte Freunde.
Mein Glaube hat mir in dieser Zeit viel geholfen; Menschen, die für einen gebetet haben und beten. Gott, Jesus und der Heilige Geist sind immer da. Sie tragen und verstehen mich.