Glaubenszeugnisse

Jesus sagt: „Bittet und es wird euch gegeben, sucht und ihr werdet finden, klopft an und es wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt, wer sucht, der findet, und wer anklopft, dem wird geöffnet.(Lk 11,9-10)

Sich als Christen gegenseitig Zeugnis zu geben von persönlichen Erfahrungen mit Gott, von Gebetserhörungen und den kleinen und großen Wundern im Alltag ermutigt und stärkt im Glauben. Wie unzählige Christen haben auch wir diese Erfahrung schon gemacht und möchten unsere Freude darüber mit Ihnen teilen.
Sie sind herzlich eingeladen, sich aktiv daran zu beteiligen, dass diese Seite wächst und andern hilft, Christus (besser) kennenzulernen.
Sehr gern können Sie dazu unser Kontaktformular nutzen Kontakte
oder auch den Anmeldezettel, der dem Rosenkranz unserer Gebetsaktion beigelegt ist. Aktionen
Bitte erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen mit Gott!


2019-04 | Segen
Wir hatten in der Familie, besonders mit meiner Schwester, viel Streit; Eifersucht herrschte unter uns. Darunter litten auch die Enkelkinder.In meinem Leid darüber habe ich angefangen, meine Schwester zu segnen und mich mit den Enkelkindern nur noch über Gutes von ihr zu unterhalten. Gott sei Dank, ist es dadurch besser geworden.


2019-03 | Hoffnung
Ich bin Aramäer, 32, verheiratet und werde, wenn der gute Gott so will, im Juli diesen Jahres mit unserem zweiten Kind gesegnet. Meine Tochter feiert im April ihren zweiten Geburtstag. Meine Frau und ich sprechen und beten beide aramäisch und versuchen so gut es geht, unser Leben nach Gott und dem Evangelium auszurichten.
Zurzeit durchlebe ich eine wahre Glaubenskrise und tiefe Verunsicherung. Bitte beten sie für mich! Ich werde liebend gerne und oft ihre Homepage besuchen und wie mir scheint ist das die Medizin, die der göttliche Arzt meiner kranken Seele darreicht, damit sie wieder heil wird. Danke vielmals..


2019-03 | Der heilige Antonius hilft
Ich kann nicht mehr zählen, wie oft der hl. Antonius von Padua mit beim Suchen oder Wiederfinden eines Gegenstandes geholfen hat.
Besonders hat es mich berührt, dass meine Tochter an seinem Gedenktag kirchlich geheiratet hat.
Ich verspreche ihm eine oder mehrere Kerzen für die Muttergottes und dann schlägt er mir nichts ab.


2019-02 | Meine Erfahrungen mit dem Rosenkranzgebet
Angeleitet durch meine fromme Mutter, begonnen in der Jugendzeit mit – freiwillig – einmal täglich einem „Gegrüßet seist du, Maria“ (30 Sekunden) zu ihrer Ehre, auch für verschiedene Anliegen.
Später betete ich dann zwei „Ave Maria“ täglich, irgedwann ein ganzes Gesätz (fast täglich, nur 5 Minuten).
Was erfuhr ich durch dieses Beten?
– erst einmal ….. nichts,
– im weiteren Verlauf ….. nichts,
– und später (eine Zeit lang) ….. nichts.
Ich betete weiter, später dann zwei Gesätze,oft beim Autofahren, dann drei, vier, fünf Gesätze in unregelmäßigen Abständen.
Auf einmal spürte ich: .. es tut mir gut.
Irgendwann – plötzlich – spürte ich eine wachsenden Liebe zu diesem Gebet, zur Mutter Gottes, zu Christus, zum römisch-katholischen Glauben/ zur Kirche.
Dann las ich die Geschichte von den Erscheinungen der Mutter Gottes in Fatima 1917, von ihrer Bitte an die drei Seherkinder:… „Betet viel, betet täglich den Rosenkranz!“ – Diese Weisung übernahm ich gerne.
Ich begann damit, täglich, zuerst nicht alle 5 Gesätze, später dann den ganzen Rosenkranz. – Zu Beginn war es mühsam, aber es gelang nach einiger Zeit immer besser, immer zufriedener.
Auf einmal fiel mir das Beten insgesamt leichter, auch andere Gebete. Dadurch erfuhr ich mehr Zuversicht, mehr Kraft für den Alltag.
Und wenn ich den Rosenkranz mal nicht betete, ihn aussetzte – aus welchen Gründen auch immer – fehlte mir dann das inzwischen so lieb gewordene Gebet. Wieder neu beginnend – beharrlich und geduldig, im festen Vertrauen auf die Wirksamkeit dieses Gebetes – spürte ich:
– Veränderungen, Verbesserungen meines Glaubens in kleinen Schritten,
– Fehler aus der Vergangenheit erkannte ich als Sünden, sie anzuerkennen fiel zunächst schwer; mit einer aufrichtigen Beichte erfuhr ich eine innere Befreiung und neue Kraft für alle Alltagssorgen,
– ich erfuhr ein besseres Verständnis zur Amtskirche,
– ich erkannte die Notwendigkeit ständiger Glaubensweiterbildung, um „zu kennen, was ich glaube“ (Papst Benedikt XVI); immer tiefer erkannte ich auch den Wert der Eucharistie/ der Hl. Messe, der Sakramente (u. a. Beichte),
– mehr Zuversicht bei Enttäuschungen und Misserfolgen, auch bei Sorgen, Schmerz und Leidbewältigung,
– (unangenehme) Alltagspflichten anzunehmen fällt mir „leichter“,
– auch mehr Weitblick für politische, gesellschaftliche, religiöse und kirchliche Entwicklungen stellte sich ein,
– durch beharrliches Beten spürte ich das Wirken des Hl. Geistes.
Hilft Rosenkranzbeten?
Einfach anfangen, ihn beten, geduldig, mit Vertrauen, mit langem Atem durchhalten, … und sich überraschen lassen.
Ein jeder erfährt dann ungeahnte neue Zuversicht, neuen Lebensmut und – „neue Freude am Glauben“.
Halleluja!


2019-02 | Gemeinsam treu im Gebet
Mit einer lieben Mitschwester bin ich morgens um halb neun telefonisch verabredet. Wir beten zusammen den Rosenkranz am Telefon. Sollte es mal passieren, dass der eine es vergisst, meldet sich immer der andere. So einfach stärken wir uns gegenseitig im Gebet!
Ich möchte alle ermutigen, die sich beim Beten alleine fühlen, sich mit jemandem zu verabreden zum gemeinsamen Gebet.


2019-02 | Erfahrungen mit dem Rosenkranz für das Bistum
Die ersten 20 Rosenkränze waren schnell weg und es wird fleißig gebetet. Ein Gesätz ist wohl genau die Menge, die man gut unterbringen kann auch in unserer hektischen Zeit. Positiv wurde gesehen:
1. Kann man gut verschenken und ist gut verarbeitet. (Für alte Finger ist die kleine Zwischenperle wichtig.)
2. Das Kreuz beinhaltet alle drei Personen der Heiligen Dreifaltigkeit.
3. Die Medaille zeigt den Hl. Geist und die Muttergottes. Das entspricht dem Satz aus der Offenbarung des Johannes: „Der Geist und die Braut rufen: Komm!“


2019-01 | „Grünes Licht“
Seit meiner Scheidung hatten mein Mann und ich viele Jahre lang keinen Kontakt miteinander. Aus Anlass eines Ehejubiläums bat ich Gott, mir einzugeben, ob ich meinem Mann schreiben sollte. Es verging eine geraume Zeit ohne Antwort auf mein Gebet.
Als ich einmal wieder im Kloster der Schwestern von Bethlehem in Belgien war und am letzten Tag meines Aufenthaltes Christus im Tabernakel à Dieu sagte, wiederholte ich nochmals meine Bitte – zugegeben etwas enttäuscht wegen Seines Schweigens.
Bei meiner letzten Kniebeuge bemerkte ich einen grün schimmernden Lichtstrahl, der vom Tabernakel ausging. Ich sah genauer hin: nirgends war eine solche Lichtquelle, ich war allein in der Kapelle, in der es nur weiße Wände, Decken und Fliesen gab.
So also, liebevoll lächelnd, gab mir der Herr „grünes Licht“ für mein Vorhaben!


2018-11 | Jesus trägt durch schwere Zeiten
Ich bin 62 Jahre alt und von Beruf Krankenpfleger. Ich bin mit meiner Frau 15 Jahre verheiratet. Sie leidet seit 25 Jahren an Multipler Sklerose. Es ist eine chronische Erkrankung, die Jahr für Jahr schlechter wird. Es ist sowohl die physische als auch die psychische Entwicklung damit gemeint.
Da ich voll berufstätig bin und sie zu pflegen habe, komme ich schnell an meine Grenzen. Zweimal war ich in den letzten Jahren schon wegen Burn-out zur Kur. Ich weiß nie, wie sie am nächsten Tag ist. Freunde werden auch schon weniger, aber die, die bleiben sind echte Freunde.
Mein Glaube hat mir in dieser Zeit viel geholfen; Menschen, die für einen gebetet haben und beten. Gott, Jesus und der Heilige Geist sind immer da. Sie tragen und verstehen mich.