Eine Gruppe von Kindern in einer Kirche. Sie halten ein Banner mit der Aufschrift "Kinderrosenkranz - Eine Gebetsgruppenbewegung für Kinder".

Kinderrosenkranz

Wer wir sind:
Der Kinderrosenkranz ist eine Laiengebetsbewegung, deren Ziel es ist, in Pfarrgemeinden Kinderrosenkranzgruppen zu gründen. Dies ist in unserer Zeit natürlich nicht selbstverständlich, da der Glaube in den Familien eher schwindet und der Rosenkranz in den meisten Gemeinden höchstens noch von einigen älteren Menschen gebetet wird.
Was aber, wenn es diese Menschen nicht mehr gibt? Wer kann dann unseren Kindern dieses alte und wertvolle Gebet, dass sogar Kriege und Katastrophen verhindern kann (vgl. Lepanto), weitergeben?

Dabei brauchen gerade unsere Kinder den Schutz Gottes, um den vielen Anfechtungen und Gefahren in der Welt standzuhalten. Jesus kennenzulernen und den Willen Gottes zu tun ist der beste Schutz und das Ziel unseres Lebens. Am einfachsten geht das an der Hand Seiner Mutter, denn sie möchte uns immer zu ihrem Sohn führen. Bei der Hochzeit zu Kana hat sie gesagt: „Was Er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,5).

Beim Rosenkranzgebet stellen wir uns unter den Schutz der Muttergottes und betrachten mit ihr das Leben Jesu und all Seine wunderbaren Gnadengaben. Es gibt nichts Schöneres, als mit dem Herzen der Muttergottes Jesus zu zeigen, wie lieb man Ihn hat. Durch das Rosenkranzgebet werden unsere jungen Menschen von der Muttergottes begleitet und geführt. Gleichzeitig heiligt sie ihre Familien und Pfarrgemeinden.

Wie gestaltet sich ein Gebetstreffen:
Die teilnehmenden Kinder versammeln sich einmal im Monat und sind zum Beispiel vier bis vierzehn Jahre alt.  Um eine Gruppe zu starten, wären 5 Kinder erstmal ausreichend. Natürlich können es auch mehr sein. Auch Erwachsene sind beim Kinderrosenkranz immer herzlich willkommen. Sie sind die speziellen „Schutzengel“ dieser Bewegung.

Jede Gruppe sollte bei ihrem ersten Treffen dem Heiligsten Herzen Jesu und dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht werden. Der Gestaltung der Gebetzeit sind keine Grenzen gesetzt. Manche beten in der Kirche vor dem Allerheiligsten, andere vor einer Muttergottes-Statue… Schön wäre es, eine Umgebung zu haben, in der die Kinder sich wohlfühlen und sich gleichzeitig auch sammeln können.
Je nach Größe der Gruppe und Reife der Kinder betet ein Kind oder eine Gruppe vor und die anderen nach. In einigen Gruppen sind die Kinder eingeladen, ihr Gebet abzuschließen, indem sie der Muttergottes symbolhaft eine Rose schenken. Es können auch Lieder gesungen werden. Die Kinder können ihren persönlichen Dank oder ihre Bitten in das Gebet einfließen lassen. Auch ist es möglich, dass die Kinder Anliegen der Gemeinde aufgetragen bekommen. Damit gibt man ihnen auch ein Gefühl der Verantwortung und sie werden als Gruppe gestärkt.

Es gibt ein Kinderrosenkranzbuch, in dem der Ablauf eines Treffens beschrieben wird. Es enthält auch alle Rosenkranzgebete und deren Früchte. Es kann online im Klosterladen von Stift Heiligenkreuz oder beim Fatima-Weltapostolat  bestellt werden.

Wo und wann wir uns treffen:
Bisher sind es nur sporadische Treffen. Wir freuen uns über jede Anfrage.

Bei welchen Projekten wir uns in Kooperation mit anderen einbringen können:
Gebetstage, Messdienerarbeit, Pfarreien, Kindergärten, Schulen, Familien, ….

Was wir uns wünschen für unser Bistum:
Dass das Rosenkranzgebet neu belebt wird und die Kinder über das Rosenkranzgebet einen Zugang zu Christus bekommen und unter Seinen und Mariens Schutz gestellt werden.

Ansprechpartner, Termine und Infos:
sonja.mathieu@gmx.de

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