2021-11-04 | Zupacken!


Der nächste Gebetstag steht vor der Tür! Samstag, den 13. November 2021, laden wir herzlich nach St. Peter in Düren-Birkesdorf ein. Zwischen der Aussetzung des Allerheiligsten um 9:30 Uhr und der Hl. Messe um 18:30 Uhr können Sie sich in stiller oder gestalteter Anbetung, bei Lobpreismusik oder meditativen Orgelklängen, im gemeinsamen Gebet des Rosenkranzes, bei einem geistlichen Impuls oder auch im Gespräch mit einem Priester oder bei der Beichte in aller Ruhe in die Gegenwart Gottes „hineinsacken“ lassen. Detaillierte Informationen sowie die Möglichkeit, uns Ihr Gebetsanliegen mitzuteilen, finden Sie hier.

Dies ist schon der vierte Gebetstag in Birkesdorf in diesem Jahr. Eine Gruppe von Dürener Gläubigen hat sich vorgenommen, die Gebetstage als wiederkehrende Impulse zu etablieren. Neu ist diesmal, dass im Nachmittag das Pfarrheim für Gespräche – nicht nur über geistliche Themen – bei Kaffee und Keksen offenstehen wird. Alles coronakonform natürlich. Denn obwohl oder: gerade weil Corona unseren Alltag immer noch mehr oder weniger im Griff hat, ist es wichtig , nicht aus den Augen zu verlieren, dass wir unsere Verbundenheit als Geschwister im Glauben pflegen müssen.

Der Gebetstag wird am Ende des Jahres des Hl. Josefs, das der Heilige Vater am 8. Dezember 2020 eröffnete und das am 8. Dezember dieses Jahres endet, das Augenmerk noch einmal auf den Hl. Josef lenken, der Jesus und Maria so nah war wie wohl kein anderer.

Als Zimmermann musste Josef zupacken können. Einstecken konnte er offenbar auch gut: Er heiratet eine junge Frau, die schwanger ist, aber nicht von ihm, und rettet ihr so wahrscheinlich das Leben. Er beschützt sie, als sie das Kind in Bethlehem in einem Stall zur Welt bringen muss, und zieht mit Mutter und Kind ins Ausland, weil Herodes Jesus umbringen will. Er erlebt mit, wie reiche Sterndeuter aus dem Ausland vor Jesus auf die Knie fallen und der greise Simeon im Tempel Jesus als das Licht für die Welt preist. Vor dem Gesetz ist er Jesu Vater, aber er muss sich gefallen lassen, dass sein Zwölfjähriger sich nach dem Paschafest in Jerusalem von der Familie absetzt, im Tempel bleibt und, als ihn seine Eltern Tage später endlich finden, nur sagt, dass er da schließlich hingehört.
Josef ist aber kein Softie, nicht schwach oder stumpfsinnig. Er erfüllt Gottes Willen, so wie er ihm im Traum und im Gesetz kundgetan wird – ohne Rücksicht auf persönliche Bequemlichkeit, niemals im Rampenlicht, aber immer tatkräftig und entschlossen. Was für ein Vorbild!

aus der Litanei vom hl. Josef

Heiliger Josef, bitte für uns!
Du Beschützer des Erlösers
Du keuscher Beschützer der allerseligsten Jungfrau
Du Nährvater des Sohnes Gottes
Du sorgsamer Beschirmer Christi
Du Diener Christi
Du Diener des Heils
Du Haupt der Heiligen Familie

Gott, du hast in deiner wunderbaren Vorsehung den heiligen Josef zum Bräutigam deiner heiligsten Mutter erkoren. Wir bitten dich, laß uns im Himmel den zum Anwalt haben, den wir auf Erden als unseren Beschützer verehren, der du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. Amen