2020-02-27 | Fastenzeit

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Die Fastenzeit beginnt. „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staube zurückkehrst.“ Mit diesem Satz haben wir das Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet bekommen und werden eingeladen, innezuhalten und uns auf den zurückzubesinnen, der uns erschaffen hat. Es ist eine Zeit, in der wir auf dem Weg sind, die „Werke der Finsternis“  abzulegen, aber gleichzeitig auch die „Werke des Lichtes“ anzuziehen.

Auf diesem Weg brauchen wir Zeiten der Stille, des Gebets  und des Hörens auf Jesu leise, zärtliche Stimme, mit der Er zu uns spricht und uns den Weg zeigt..

Wir möchten Sie ermutigen, sich diese Zeit zu nehmen. Das kann in der Anbetung (z.B. in Herzogenrath oder Krefeld) sein, im Meditieren eines Fastenbegleitbuches, im Rosenkranzgebet und vielem mehr… Wichtig ist, in Treue durchzuhalten, immer wieder neu, auch wenn der Weg trocken und schwierig ist. Jesus liebt uns und nimmt uns an die Hand, denn niemand kennt die Trockenheit und die Leiden und Schmerzen des Kreuzweges besser als Er, der ihn selbst gegangen ist!

Gott ist an uns so sehr gelegen, dass Er uns Seinen Sohn schenkte, und durch Ihn allein sind wir erlöst. Er, der Gerechte, starb für unsere Sünden am Kreuz. Jesus liebt die Sünder und er nimmt unsere Sünden auf sich. Die Kirche schenkt uns in der Fastenzeit ganz besonders  die Gelegenheit zur Beichte, damit wir die Werke der Finsternis ablegen können. Weitere Angebote erfahren Sie in den aktuellen Pfarrbriefen der Pfarreien. Geben wir Jesus unseren Ballast und alles, was uns von Ihm trennt und  ziehen wir die Werke des Lichts an.

Maria ruft uns ohne Unterlass auf zu Werken der Buße, des Gebets und des Fastens auf. Gerade die Fastenzeit bietet uns dazu die beste Gelegenheit.

Vor einigen Tagen durften wir den Todestag der Hl. Jacinta, des jüngsten Seherkindes, dem die Geheimnisse Unserer Lieben Frau von Fatima 1917  offenbart wurden, feiern. Bzgl. Fatima wird aktuell z.B. der Kinofilm „Fatima“ in Krefeld gezeigt. Angesichts der vielen Unruhen in der Kirche und der Welt, der Katastrophen, Seuchen, Kriegen und Verfolgungen möchten wir Sie ganz besonders nochmals einladen, Marias Ruf ernst zu nehmen! Lassen wir uns ganz besonders von Maria an die Hand nehmen, sie ist unsere Mutter und führt uns zu ihrem Sohn. Sie ist den Kreuzweg mitgegangen, hat mitgelitten und hat am Kreuz bei ihrem Sohn gestanden, als Er starb. Sie kennt den Schmerz, der wie ein Schwert  durch ihre Seele ging (vgl. Lk.2,34) und hat uns trotzdem zugesprochen: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz siegen“.

F – falsche Wege verlassen

A – ausruhen (am Herzen Jesu)

S – sich besinnen

T – treu den Weg mit Jesus weitergehen

E – erkennen, dass Er unser Erlöser ist

N – Neuanfang

Z – Zeit der Umkehr durch das Sakrament der Beichte

E – Entschiedenheit

I – immer wieder neu anfangen

T – Tor zum Leben

Ihnen allen eine gesegnete Fastenzeit!
Ihr Christus in die Mitte! – Team


Fotos: Aschermittwoch, Grzegorz Krupa, Pixabay
Weg und Kreuz: A. Seltmann