2019-03-09 | Fastenzeit

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– von Gott geschenkte Zeit der Neuausrichtung auf Ihn. Gebet, Fasten und tätige Nächstenliebe sollen diese Zeit prägen. Es gilt, das eigene Leben zu prüfen, Ballast abzuwerfen und im Herzen Platz zu machen für Gott und die Menschen. Wie gut, dass wir diese Aufgabe nicht allein bewältigen müssen! Im Vertrauen auf Gott, im Gebet und in den Sakramenten fließen uns Gnade und Kraft zu. Invocabit, der erste Sonntag der Fastenzeit (benannt nach dem ersten Wort des Introitus, des Eingangsgebets der Hl. Messe), erinnert uns daran.*

„Wir handeln im Geiste Jesu und entsprechen dem Wunsch der Kirche, wenn wir in der Fastenzeit neu auf Gottes Zuwendung zu uns antworten und uns besonders darum bemühen, unser persönliches Beten und das Beten mit den anderen zu erneuern, zum Beispiel das Morgen- und Abendgebet, das Tischgebet, den „Engel des Herrn“. Gemeinschaft mit Gott sollten wir in dieser Zeit auch suchen durch Lesen der Heiligen Schrift, Besuch der Fastenpredigt, Teilnahme an Besinnungstagen, Exerzitien, Zeiten der Stille, Kreuzweg- oder Rosenkranzandachten. Vornehmlich erneuern und vertiefen der Empfang des Bußsakramentes und die Mitfeier der Eucharistie auch an Werktagen unsere Gemeinschaft mit Gott.“ (aus der Weisung der Deutschen Bischofskonferenz zur kirchlichen Bußpraxis)

Hier einige Veranstaltungen, die dabei helfen können:

2019-03-09 | 24 Stunden für den Herrn
2019-03-11 | Fatima-Gebetsabend in den Anliegen unserer Lieben Frau vom Rosenkranz
2019-03-11 | Aus dem Inneren heraus – Eine spirituelle Begleitung für Gebet und Fasten
2019-03-11 | Taizé-Gebet in St. Foillan, Aachen
2019-03-11 | Nightfever Ossum
2019-03-12 | Der Name Jesu – Hinführung zum Jesusgebet
2019-03-13 | 406. Marianisches Fatima-Monatsgebet
2019-03-14 | monatliche Gebetstage zur Verehrung des Kostbaren Blutes Christi

Wir laden Sie ein, Ihre Sorgen und Nöte mit uns zu teilen, damit wir sie gemeinsam im Gebet vor Gott tragen können.

Ihnen allen eine gesegnete Fastenzeit!

Ihr Christus in die Mitte! – Team


* Invocabit me, „Er ruft mich an“, stammt aus Psalm 91: „Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören“ (Ps 91,15).

Psalm 91
1 Wer im Schutz des Höchsten wohnt /
und ruht im Schatten des Allmächtigen,
2 der sagt zum Herrn: «Du bist für mich Zuflucht und Burg, /
mein Gott, dem ich vertraue.»
3 Er rettet dich aus der Schlinge des Jägers /
und aus allem Verderben.
4 Er beschirmt dich mit Seinen Flügeln, /
unter Seinen Schwingen findest du Zuflucht, / Schild und Schutz ist dir Seine Treue.
5 Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, /
noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt,
6 nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, /
vor der Seuche, die wütet am Mittag.
7 Fallen auch tausend zu deiner Seite, /
dir zur Rechten zehnmal tausend, / so wird es doch dich nicht treffen.
8 Ja, du wirst es sehen mit eigenen Augen, /
wirst zuschauen, wie den Frevlern vergolten wird.
9 Denn der Herr ist deine Zuflucht, /
du hast dir den Höchsten als Schutz erwählt.
10 Dir begegnet kein Unheil, /
kein Unglück naht deinem Zelt.
11 Denn Er befiehlt Seinen Engeln, /
dich zu behüten auf all deinen Wegen.
12 Sie tragen dich auf ihren Händen, /
damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt;
13 du schreitest über Löwen und Nattern, /
trittst auf Löwen und Drachen.
14 «Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; /
ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.
15 Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. /
Ich bin bei ihm in der Not, / befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.
16 Ich sättige ihn mit langem Leben /
und lasse ihn schauen mein Heil.»