Die Macht der Muttergottes

Angeleitet durch meine fromme Mutter, habe ich in der Jugendzeit – freiwillig – mit täglich einem Gegrüßet seist du, Maria (30 Sekunden) begonnen – zur Ehre Marias und auch für verschiedene Anliegen.
Später betete ich dann zwei Ave Maria täglich, irgedwann fast täglich ein ganzes Gesätz (5 Minuten).

Was erfuhr ich durch dieses Beten?
Erst einmal ….. nichts.
Und dann ….. nichts.
Später – eine Zeitlang – ….. nichts.
Ich betete weiter, zwei Gesätze,oft beim Autofahren, dann drei, vier, fünf Gesätze in unregelmäßigen Abständen.

Auf einmal spürte ich: Es tut mir gut. Und irgendwann – plötzlich – auch: eine wachsende Liebe zu diesem Gebet, zur Mutter Gottes, zu Christus, zum römisch-katholischen Glauben, zur Kirche.
Dann las ich über die Erscheinungen der Mutter Gottes in Fatima 1917, von ihrer Bitte an die drei Seherkinder: „Betet viel, betet täglich den Rosenkranz!“ Diese Weisung übernahm ich gerne. Ich betete täglich, zuerst nicht alle fünf Gesätze, später dann aber den ganzen Rosenkranz.  Zu Beginn war es mühsam, aber es gelang nach einiger Zeit immer besser, immer zufriedener.
Das Beten fiel mir nun insgesamt leichter, auch mit anderen Gebeten.  Dadurch erfuhr ich mehr Zuversicht, mehr Kraft für den Alltag.
Und wenn ich den Rosenkranz mal nicht betete, ihn aussetzte – aus welchen Gründen auch immer,  fehlte mir das inzwischen so lieb gewordene Gebet. Wieder neu beginnend – beharrlich und geduldig, im festen Vertrauen auf die Wirksamkeit dieses Gebetes – spürte ich Veränderungen:

  • Mein Glaube wurde in kleinen Schritten stärker.
  • Fehler aus der Vergangenheit erkannte ich als Sünden. Sie anzuerkennen fiel zunächst schwer; aber durch eine aufrichtige Beichte erlangte ich eine innere Befreiung und neue Kraft für alle Alltagssorgen.
  • Ich entwickelte ein besseres Verständnis für die Kirche-
  • Ich erkannte die Notwendigkeit ständiger Glaubensweiterbildung, um „zu kennen, was ich glaube“ (Papst Benedikt XVI).
  • Immer tiefer erkannte ich auch den Wert der Eucharistie und der Sakramente überhaupt, auch der Beichte.
  • Ich hatte mehr Zuversicht bei Enttäuschungen und Misserfolgen, bei Sorgen, Schmerz und Leidbewältigung.
  • (Unangenehme) Alltagspflichten anzunehmen fällt mir „leichter“.
  • Mehr Verständnis für politische, gesellschaftliche, religiöse und kirchliche Entwicklungen stellte sich ein.
  • Durch beharrliches Beten spürte ich das Wirken des Hl. Geistes.

Hilft Rosenkranzbeten?
Einfach anfangen, ihn beten, geduldig, mit Vertrauen, mit langem Atem durchhalten, … und sich überraschen lassen. Jeder erfährt ungeahnte neue Zuversicht, neuen Lebensmut und neue Freude am Glauben. – Halleluja!
02/2019

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