2019-02-20 | Ein ganz großes Dankeschön

an alle, die am Sonntag bei unserem zweiten Christus in die Mitte! -Bistumstreffen dabei waren! Sie alle haben mit dazu beigetragen, dass wir ein frohes, hoffnungsvolles, bestärkendes Fest des Glaubens erleben konnten!

Wir sind tatsächlich selbst überrascht, dass so viele Menschen aus dem ganzen Bistum unserer Einladung gefolgt sind und sich bei strahlendem Vorfrühlingswetter weder von der Enge des vollbesetzten Saales noch von einigen organisatorischen Pannen davon haben abhalten lassen, sich mit einer Vielzahl von Angeboten und Zeugnissen einzubringen. Im Zentrum des Treffens stand erkennbar Christus. Und greifbar war der Wunsch aller Anwesenden, Ihn zu bezeugen und Ihm zu dienen. Was für eine Ermutigung!

Nach gesungenem Lobpreis und Gebet hatten zumindest einige der ca. 120 Anwesenden die Gelegenheit, sich und die von Ihnen vertretenen Gruppen, Gemeinschaften und Gemeinden und ihre jeweiligen Hauptanliegen und Angebote vorzustellen. Allein schon die Bandbreite des dabei zur Sprache kommenden Engagements für den Herrn war beeindruckend! Wie ein Teilnehmer treffend zusammenfasste: „Es ist schön, katholisch zu sein!“

Bei Kaffee und Kuchen boten sich so reichlich Anknüpfungspunkte, um miteinander ins Gespräch zu kommen und einander kennenzulernen. Im anschließenden geistlichen Impuls hob P. Moses die entscheidende Bedeutung der jeweils eigenen Beziehung zu Jesus Christus hervor und führte das Thema weiter aus anhand von Joh 14,6, wo der Herr spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Es gelte, diese Beziehung im Gebet, durch den Empfang der Sakramente und in der Zuwendung zum Nächsten immer weiter zu vertiefen und dadurch anderen glaubwürdiger Zeuge für Christus zu werden.

Nach einem allgemeinen Austausch mit weiteren spontanen Glaubenszeugnissen stellte das Team eine Reihe von Ideen und Projekten vor, die unserer Meinung nach dazu geeignet sind, die innere und äußere Mission voranzutreiben; vor allem die Wertschätzung und Förderung einer würdigen Liturgie (auch der Missa Tridentina), den Aufbau von Orten ewiger Anbetung, die Gründung von Nightfever-Teams in den größeren Städten des Bistums, die Etablierung von Glaubenskursen (wie dem Alpha-Kurs) zur Vermittlung von Basiswissen über den christlichen Glauben für noch Fernstehende und die Gestaltung ökumenischer Lobpreis-Treffen als Zeichen konfessionsübergreifender Verbundenheit.

Noch Zukunftsmusik ist unsere „Vision“ von einem Prayerfestival im Herzen der Stadt und von einem Gebetshaus / Missionszentrum, die wir ein wenig näher vorgestellt haben – verbunden mit dem Aufruf, sich bei der Entwicklung all dieser Projekte aktiv mit einzubringen und der herzlichen Bitte, das Christus in die Mitte!-Team zu unterstützen.*

Besonders bewegend war dann das gemeinsame Gebet des Rosenkranzgesätzes für unser Bistum. Zusammen mit allen bisher ca. 700 uns namentlich bekannten Betern im ganzen Bistum und mit ca. 1600 weiteren, die unsern Rosenkranz schon erhalten haben, haben wir uns und das Gelingen all unserer Bemühungen der Fürsprache Mariens anvertraut.

Nach Schlussgebet und Segen wurde im Saal weiter Lobpreis gesungen. Etliche der Teilnehmer sind noch mit P. Moses nach St. Foillan hinübergegangen, wo er für uns das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt, uns den Sakramentalen Segen gespendet und zum Abschluss die Hl. Messe gefeiert hat.

Die Lesungen des Tages (Jer 17,5-8) und (1 Kor 15,12.16-20) und das Evangelium (Lk 6,17.20-26) passten wunderbar. P. Moses hat uns in seiner Predigt darauf hingewiesen, dass Jesus Seine Augen auf Seine Jünger richtet; dass wir uns also von Ihm gesehen und persönlich gemeint wissen dürfen und dass Er uns Freude und Erfüllung schenkt, selbst wenn wir zu kämpfen haben.

So ermutigt und gestärkt haben wir diesen schönen Tag beschlossen. Allen Beteiligten, vor allem P. Moses, nochmals ein herzliches Vergelt´s Gott!

Wir laden Sie herzlich ein, uns Feedback zu geben. Was war gut? Was wünschen Sie sich für das nächste Treffen? Wo sollten Schwerpunkte liegen? Wir möchten sehr gerne mit Ihnen in Kontakt bleiben und hoffen, sie möglichst alle wiederzusehen – spätestens bei unserem nächsten Treffen im Oktober in Krefeld.

Hier noch einige Veranstaltungen in der nächsten Zeit, die wir Ihnen besonders ans Herz legen möchten:

Am 12. März startet um 19:30 Uhr im Pfarrhaus von St. Johann Baptist in Krefeld ein siebenwöchiger Glaubenskurs in der Fasten- und Osterzeit mit Hinführung zum Jesusgebet – der neben dem Psalmengebet ältesten christlichen Gebetsform, die auch uns heute noch tiefer in eine lebendige Beziehung mit Jesus Christus hineinführen kann.

Für den 24. März, den Vorabend des Festes der Verkündigung des Herrn, lädt das Projekt Pilgerheiligtum der Schönstatt-Bewegung zu einer bundesweiten Gebetsaktion ein. Wenn Sie mit Ihrer Gebetsgruppe, Gemeinschaft oder Gemeinde daran teilnehmen wollen, können Sie hier weitere Informationen erhalten sowie Plakate und Gebetszettel anfordern.

Am Passionssonntag, dem 7. April, beginnt um 8:00 Uhr der jährliche Bittgang der Selfkant-Pfarreien, dieses Jahr zum 41. Mal und unter dem Leitwort „Ave Maria – Lasst uns für die Erneuerung des Glaubens in unserem Bistum Aachen besonders beten!“ Treffpunkt ist St. Severinus in Selfkant-Wehr. Von dort aus soll auf 30 km Fußweg der Selfkant durchwandert werden mit Gebet, Gesang, Stille und persönlicher Begegnung mit Gott und untereinander.

Mit frohen Grüßen und Segenswünschen,

Ihr Christus in die Mitte! – Team


* Wir suchen Gläubige in allen Regionen des Bistums, die sich mit uns vernetzen wollen: einzelne Menschen, Gebetsgruppen und Gemeinschaften, die mit uns zusammen für das Bistum beten, die gute Veranstaltungen anbieten zur Glaubensvertiefung und –erneuerung, die andere Menschen ansprechen und einladen…

Wir suchen Menschen, die mit uns zusammen unsere Homepage weiter aufbauen möchten zu einer übersichtlichen, informativen, schön gestalteten Vernetzungsplattform für Katholiken im Bistum Aachen und solche, die es werden möchten. Wenn Sie gern schreiben, fotografieren, Social Media-Kontakte pflegen, Veranstaltungsberichte verfassen oder Internet-Recherche betreiben: wunderbar! 🙂 Computerkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Entscheidend ist der Wunsch, Christus in die Mitte zu bringen.